Genuss nach Hause geliefert 

Die Post stellt regionale Produkte zu



Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten bevorzugen regionale, nachhaltig hergestellte Lebensmittel – etwa vom nahegelegenen Bauernhof. In vielen Gegenden der Schweiz lassen sich solche Produkte online bestellen und von der Schweizerischen Post nach Hause liefern. Wie erfolgreich die Zusammenarbeit zwischen den Bauernbetrieben und der Post funktioniert, zeigt das Beispiel von «Rohner’s Gmüasbox».  

In der St. Galler Gemeinde Balgach bauen Carina und Heinz Rohner auf 25 Hektaren Gemüse an: Brokkoli, Blumenkohl, Rüebli und zahlreiche weitere Köstlichkeiten. Das Ehepaar führt den Bauernhof in dritter Generation. Die meisten ihrer Produkte verkaufen Rohners im eigenen Hofladen, an umliegende Gastronomiebetriebe und an regionale Detailhändler. Der Direktverkauf entspricht einem Bedürfnis der Bevölkerung. Immer mehr Leute wünschen sich nachhaltig hergestellte Lebensmittel aus der Region.



Frisch vor die Haustür


Allerdings fehlt vielen Konsumentinnen und Konsumenten die Zeit, regelmässig im Hofladen einzukaufen. Oder sie wollen den Weg dorthin gar nicht erst auf sich nehmen. Genau für solche Kundinnen und Kunden hat das Ehepaar Rohner die «Gmüasbox» geschaffen – Gemüse, Salate und Früchte im Abo. Die isolierte Styroporbox, welche die Produkte vor Kälte und Wärme schützt, wird jede Woche direkt vor die Haustür des Empfängers oder an einen Ort nach Wahl gestellt. So geniessen die Kundinnen und Kunden frische, saisongerechte Lebensmittel, ohne dass sie ans Bestellen und Abholen zu denken brauchen. Ganz schön praktisch, oder?



Mit ihrer «Gmüasbox» haben Rohners einen Nerv getroffen und sind vom Erfolg überrascht worden. «Wir rechneten anfänglich nur mit ein paar wenigen Bestellungen», sagt Carina Rohner. «Doch schon bei der ersten Auslieferung waren es so viele, dass wir einen ganzen Tag herumfuhren.» Deshalb beschlossen Rohners, sich von der Post unterstützen zu lassen. Beim Angebot «Zustellung regionaler Produkte», das sich vor allem an Bauernbetriebe richtet, liefert die Post frische Lebensmittel bis vor die Haustür der Kundinnen und Kunden. Dadurch sparen die Bäuerinnen und Bauern viel Zeit.



Klimaschonender Transport


Genau wie Rohners nutzen bereits rund 40 weitere Betriebe in der Schweiz das Angebot «Zustellung regionaler Produkte». Dass die Post solche Dienstleistungen erbringt, liegt nahe. 

«Unsere Zustellerinnen und Zusteller steuern ohnehin täglich über vier Millionen Schweizer Haushalte an», sagt Stefano Di Renzo, Projektleiter bei der Post. «Deshalb sind fürs Ausliefern frischer Produkte wie Obst und Gemüse keinerlei Umwege nötig.» 



Davon profitieren die Konsumentinnen und Konsumenten gleich doppelt. Erstens schont der Transport das Klima, weil er keine zusätzlichen Fahrten erfordert und grösstenteils mit Elektrofahrzeugen erfolgt. Zweitens fallen die Lieferkosten tief aus. Ein weiteres Plus der Zustellung durch die Post: Die leeren Boxen oder Mehrwegtaschen können die Kundinnen und Kunden einfach für die Postboten bereitlegen. Diese nehmen sie auf ihrer nächsten Tour wieder mit. So schliesst sich der Kreis und es entsteht weniger Abfall.



Hauslieferung boomt


Mit dem Angebot «Zustellung regionaler Produkte» nimmt die Post den Trend zur On-Demand-Gesellschaft auf. Durch die Digitalisierung lassen sich die Konsumentinnen und Konsumenten immer mehr nach Hause liefern und erwarten eine rasche Zustellung. Die Post verfügt über die eingespielte Logistik, um die hohen Anforderungen zu erfüllen. Dabei zählt nicht nur moderne Technik. Die Basis bilden die Zustellerinnen und Zusteller, die bei der Bevölkerung ein hohes Vertrauen geniessen und in den Gemeinden verwurzelt sind.

Diese Erfahrung macht auch Bäuerin Carina Rohner: «Die Postboten kennen unsere Region sehr gut. Wir können uns auf sie verlassen. Ihre Unterstützung hat uns ermöglicht, den Absatz der ‹Gmüasbox› weiter zu steigern. So erhalten nun Kundinnen und Kunden in immer mehr Gemeinden unsere regionalen Produkte direkt nach Hause geliefert.»

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